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Pneumologie

Bodyplethysmografie

Die auch als Lungenfunktionstest bekannte Untersuchung, bei der alle mobilisierbaren und nicht mobilisierbaren Lungenvolumina gemessen werden können.

Zusätzlich können Atemflüsse gemessen werden, die bei verschiedenen Lungenerkrankungen eine Rolle spielen, die mit einer Verengung der Atemwege einhergehen, wie z.B. das Asthma bronchiale oder die chronische Bronchitis mit Verengung der Bronchien (COPD).

C02-Diffusion

CO-Diffusion

Hierbei handelt es sich um eine Untersuchung der so genannten Gasaustauschfläche. Der Patient inhaliert ein Testgas, bestehend aus Kohlenmonoxid und Helium. Während die in dem Gas vorhandene -verschwindend geringe- Menge an Kohlenmonoxid von der Lunge sofort in das Blut transportiert wird, wird Helium nicht resorbiert (über die Lunge aufgenommen).

Aus der von dem Patienten wieder abgeatmeten Menge Gas kann dann die Gesamtmenge aller zur Verfügung stehenden Lungenbläschen (Alveolen) oder auch Gasaustauschfläche genannt berechnet werden.

Dies spielt zum bei Erkrankungen des Lungengerüstes, den so genannten interstitiellen Lungenerkrankungen wie z.B. den Lungenfibrosen oder dem Lungenemphysem eine Rolle.

Blutgasanalyse

Blutgasanalyse Roentgen

Röntgen

Die Röntgenuntersuchung der Brustorgane (auch Thoraxorgane genannt) ist eine sehr wichtige diagnostische Maßnahme z.B. zur Feststellung einer Lungenentzündung, einer Herzschwäche oder eines Pneumothorax (Zusammenfallen eines Lungenflügels).

Aber auch Geschwulstbildungen der Lunge (Tumore) können damit entdeckt werden, ohne dass damit jedoch eine endgültige Unterscheidung zwischen gut- und bösartig möglich wäre.

Hyperreagibilitätstest

Hierbei geht es um die Diagnose eines Asthma bronchiale. Bei dieser Erkrankung besteht eine Überempfindlichkeit der Bronchien gegenüber eingeatmeten Stoffen.

Ein pharmakologischer Stoff, der diesen Reiz auslöst ist Metacholin. Der Patient atmet bei dieser Untersuchung fünf verschiedene Konzentrationen dieses Stoffes ein. Zwischendurch wird jeweils eine Lungenfunktionsmessung durchgeführt. Die Untersuchung wird beendet, wenn eine Verengung der Bronchien in einem definierten Ausmaß auftritt. Der Patient bekommt, dann ein Spray zum inhalieren, das die Bronchien wieder erweitert.

Tritt während dieser Untersuchung eine Verengung der Bronchien auf, so liegt eine bronchiale Überempfindlichkeit (auch Hyperreagibilität genannt) wie bei einem Asthma bronchiale vor.

Thoraxsonografie

Thoraxsonografie

Bei der Thoraxsonografie handelt es sich um eine Ultraschall-Untersuchung des Brustkorbes. Hiermit können z.B. Flüssigkeitsansammlungen im Brustkorb oder dem Rippenfell aufsitzende Geschwüre festgestellt werden.

Bronchoskopie

Hierbei handelt es sich um eine Spiegelung der Atemwege mit einem flexiblen Endoskop. Diese Untersuchung wird in der Regel ambulant in einer tiefen Sedierung (durch eine Beruhigungsspritze) durchgeführt.

Der Patient schläft während der gesamten Untersuchung. Die Untersuchung selbst dauert in der Regel nur ca. 10 Minuten, sollte es jedoch notwendig sein, zur Diagnose bestimmter Erkrankungen Materialproben zu entnehmen oder Spülungen durchzuführen, kann dies etwas mehr Zeit beanspruchen. Nach der Bronchoskopie wird er noch über ca. 2h überwacht und kann dann nach Hause gehen.

Die Untersuchung dient der Abklärung bei chronischem Husten, Blut im Auswurf, schwerer Infektionen (therapieresistente Pneumonien, Tbc- Verdacht) oder zur Abklärung krankhafter Röntgen oder CT-Befunde.


Ambulante respiratorische Polygrafie

Dies ist eine Untersuchung zur Diagnostik schlafbezogener Atmungsstörungen wie z.B. der Schlafapnoe.

Herbei handelt es sich um eine Atmungsstörung, die nur im Schlaf auftritt. Es kommt aufgrund einer Verlegung der oberen Atemwege durch Gaumensegel, Zungengrund und Halsweichteile zu wiederkehrenden Atemstillständen mit Abfall der Sauerstoffsättigung und dadurch bedingten Weckreaktionen. Diese Zerstören die sog. Schlafarchitektur und führen zu Tagesmüdigkeit und Leistungsminderung. Die Schlafapnoe stellt einen wichtigen Risikofaktor für Herzkreislauferkrankungen dar.

Die Diagnostik erfolgt ambulant mittels eines Gerätes, welches der Patient mit nach Hause nimmt. Hierbei werden Bauch- und Brustbewegungen sowie Atemfluss und Sauerstoffsättigung gemessen. Die Auswertung erfolgt dann in der Praxis am Tag danach.